Patienteninformation

Atherosklerose, Angina pectoris, Herzinfarkt, Schlaganfall, Stent, Herzschrittmacher, Defibrillatoren

Arterienerkrankungen durch Atherosklerose

Alle Organe des Körpers werden durch die Arterien mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt.

Atherosklerose bezeichnet die Entwicklung von Fetteinlagerung in die Gefäßwand und Ausbildung von Einengungen, diese können aufplatzen und das Gefäß in sekundenschnelle durch Anlagerung von Blutplättchen komplett verschliessen.

Erkrankungen mit Entwicklung von Einengungen oder Verschluss einer oder mehrerer Arterien führen zu ernsthaften Erkrankungen (Angina pectoris: Herz-/Brustschmerzen) oder gar zum Tod (Herzinfarkt, Schlaganfall). In machen Fällen ist nicht der Schmerz das erste Symptom der Herzarterienerkrankung, sondern eine schwere Herzrhythmusstörung, die dann das Leben bedroht.

Der Herzinfarkt und Schlaganfall gehen trotz aller Errungenschaften der modernen Medizin auch heute noch mit einer hohen Sterblichkeit einher.

Interventionalisten (Kardiologen, Angiologen) können mit Kathetertechniken durch Aufweiten von erkrankten Arterien oder Einsetzen von Gefäßstützen die Blutversorgung wieder herstellen.

Dazu werden in der Regel von der Leiste aus Katheter zu den Zielorganen wie z.B. Herz oder Nieren durch die Arterien eingeführt. Häufig kann diese Untersuchung ambulant durchgeführt werden.

Dieses ist ein seit kurzem ein neues Versorungsangebot des Asklepios Westklinikum Hamburg im Herzentrum West durch die Herz- und Gefäßspezialisten Dr. Zahorsky und Dr. Wille.

Sie benötigen Röntgentechnik, um die Arterien darzustellen, die Katheter zu steuern und zu reparieren. Dabei werden die Patienten aber auch die Ärzte durch die Strahlen belastet, allerdings ist die kürzlich in Betrieb gegangene Herzkatheteranlage der Firma. GE die modernste ihrer Art in Deutschland und in der Lage bei niedrigster Röntgenstrahlung optimale Bilder der Gefäße zu erzeugen und so für Patient wie auch für den Arzt eine minimale Strahlenlast zu erzeugen.

Die in diesem Verfahren eingesetzten Stents (Gefäßspiralen zur Abstützung der Arterienwand) haben in den letzen 20 Jahren die Versorgung herzkranker Patienten revolutioniert. War früher die Bypassoperation nötig, können heute die meisten Patienten mit einem Kathetereingriff behandelt werden.

Moderne Stents (ohne oder mit einem Medikament beschichtet) beseitigen die Einengungen der Arterien dauerhaft, indem sie die Ablagerung in die Gefäßwand drücken und den Weg für das Blut wieder frei machen können.

Neben Durchblutungsstörungen können Herzrhythmusstörungen zum plötzlichen Herztod führen. Rhythmuserkrankungen können bei zu langsamen Herzschlag durch Herzschrittmacher,zu schneller Herzschlag mit Defibrilatoren behandelt werden. Diese werden durch kleine operative Eingriffe, die teilweise ambulant durchführbar sind, im Rissener Krankenhaus durch die Kardiologen behandelt.

Die beiden Herzkreislaufspezialisten komplettieren die Gefäß- und Rhythmusdiagnostik und Therapie am AWHH, die bisher mittels Gefäßoperationen durch Chirurgen und Radiologen angeboten wurden, mit Kathetereingriffen unter geringer Strahlenbelastung und überwiegend ambulanter Behandlung über die Praxis von Dr. Zahorsky am Rissener Krankenhaus.

PRAXIS DR. MED. R. ZAHORSKY
Facharzt für Kardiologie/Angiologie
Herzkatheterlabor
im Asklepios Westklinikum Hamburg
Suurheid 20
22559 Hamburg
Tel. 040 8191 2027
Fax 040 8191 2034